Farbraum
Der Farbraum beschreibt, welchen Anteil eines definierten Farbumfangs ein Display darstellt. 45 % NTSC genügt im Büro, sRGB für Gestaltung, DCI-P3 für Bild- und Videobearbeitung.
Was sagt die Farbraumangabe aus?
Werte wie 45 % NTSC, 100 % sRGB oder 100 % DCI-P3 beschreiben, welchen Anteil eines definierten Farbraums das Display darstellen kann. Je höher der Anteil, desto mehr Farbtöne gibt der Bildschirm wieder.
Die drei gängigen Maßstäbe
| Farbraum | Einordnung |
|---|---|
| NTSC | älterer Maßstab, in Datenblättern noch verbreitet. 45 % NTSC entspricht etwa dem Standardumfang einfacher Büropanels. |
| sRGB | der Standard für Web und Office. 100 % sRGB bedeutet: alle Farben, die im Alltag vorkommen, werden korrekt dargestellt. |
| DCI-P3 | größerer Farbraum aus der Filmproduktion. Relevant für Bild- und Videobearbeitung, typisch für OLED-Panels. |
Was Sie brauchen
- Sachbearbeitung, Tabellen, Web: 45 % NTSC genügt vollauf.
- Präsentationen und Gestaltung im Haus: 100 % sRGB sorgt dafür, dass Firmenfarben stimmen.
- Druckvorstufe, Foto und Video: DCI-P3, sinnvollerweise mit ab Werk kalibriertem Panel.
Ein großer Farbraum allein garantiert keine Farbtreue — dazu gehört eine Kalibrierung. Die Angabe beschreibt den Umfang, nicht die Genauigkeit.