# Switching

Switches: das Rückgrat hinter dem WLANDer Switch ist die unauffälligste Komponente im Netzwerk und gleichzeitig die, an der am häufigsten falsch geplant wird. Er verteilt nicht nur Daten, sondern versorgt per PoE auch Access Points, Kameras und Telefone gleich mit Strom – ohne dass an der Decke eine Steckdose nötig wäre.Drei Fragen vor dem KaufWie viele Ports? Zählt alle verkabelten Geräte und rechnet Reserve dazu. Denkt daran, dass der Uplink zum Gateway ebenfalls einen Port belegt.Wie viel PoE? Entscheidend ist nicht die Anzahl der PoE-Ports, sondern das Gesamtbudget in Watt. Ein Switch mit acht PoE-Ports kann trotzdem zu schwach sein, um acht leistungsstarke Access Points gleichzeitig zu versorgen.Layer 2 oder Layer 3? Solange alle Geräte im selben Netz hängen, reicht Layer 2. Sobald VLANs ins Spiel kommen und der Verkehr dazwischen geroutet werden soll, braucht ihr Layer 3 – oder ein Gateway, das das übernimmt.Von klein bis RackDas Spektrum reicht vom lüfterlosen 5-Port-Switch, der sich selbst per PoE versorgen lässt und im Regal verschwindet, über klassische 24- und 48-Port-Modelle im 19-Zoll-Rack bis zu Aggregation-Switches, die mehrere Etagen über Glasfaser zusammenführen. Dazwischen liegen Multi-Gig-Varianten mit 2,5 und 10 GbE für NAS, Videoschnitt und moderne Access Points.Anders als bei Access Points seid ihr bei Switches nicht an einen Hersteller gebunden: Ethernet, PoE und VLAN sind Standards, ein fremdes Gerät lässt sich problemlos dazwischenhängen. Ihr verliert lediglich die zentrale Übersicht in einer einzigen Verwaltungsoberfläche.Schickt uns eure Geräteliste und den PoE-Bedarf – wir schlagen euch Portzahl, Budget und passenden Uplink konkret vor.HerstellerAktuell führen wir Ubiquiti UniFi Switches – vom Flex Mini bis zum 48-Port-Rack-Modell, nach Einsatzort sortiert und mit Vergleichstabellen zu Ports, PoE-Budget und Uplink.

### Switches: das Rückgrat hinter dem WLAN

Der Switch ist die unauffälligste Komponente im Netzwerk und gleichzeitig die, an der am häufigsten falsch geplant wird. Er verteilt nicht nur Daten, sondern versorgt per PoE auch Access Points, Kameras und Telefone gleich mit Strom – ohne dass an der Decke eine Steckdose nötig wäre.

#### Drei Fragen vor dem Kauf

**Wie viele Ports?** Zählt alle verkabelten Geräte und rechnet Reserve dazu. Denkt daran, dass der Uplink zum Gateway ebenfalls einen Port belegt.

**Wie viel PoE?** Entscheidend ist nicht die Anzahl der PoE-Ports, sondern das Gesamtbudget in Watt. Ein Switch mit acht PoE-Ports kann trotzdem zu schwach sein, um acht leistungsstarke Access Points gleichzeitig zu versorgen.

**Layer 2 oder Layer 3?** Solange alle Geräte im selben Netz hängen, reicht Layer 2. Sobald VLANs ins Spiel kommen und der Verkehr dazwischen geroutet werden soll, braucht ihr Layer 3 – oder ein Gateway, das das übernimmt.

#### Von klein bis Rack

Das Spektrum reicht vom lüfterlosen 5-Port-Switch, der sich selbst per PoE versorgen lässt und im Regal verschwindet, über klassische 24- und 48-Port-Modelle im 19-Zoll-Rack bis zu Aggregation-Switches, die mehrere Etagen über Glasfaser zusammenführen. Dazwischen liegen Multi-Gig-Varianten mit 2,5 und 10 GbE für NAS, Videoschnitt und moderne Access Points.

Anders als bei Access Points seid ihr bei Switches nicht an einen Hersteller gebunden: Ethernet, PoE und VLAN sind Standards, ein fremdes Gerät lässt sich problemlos dazwischenhängen. Ihr verliert lediglich die zentrale Übersicht in einer einzigen Verwaltungsoberfläche.

Schickt uns eure Geräteliste und den PoE-Bedarf – wir schlagen euch Portzahl, Budget und passenden Uplink konkret vor.

#### Hersteller

Aktuell führen wir [Ubiquiti UniFi Switches](/marken/ubiquity/switches/) – vom Flex Mini bis zum 48-Port-Rack-Modell, nach Einsatzort sortiert und mit Vergleichstabellen zu Ports, PoE-Budget und Uplink.

#### Wie viele Ports brauche ich?

Zählt alle fest verkabelten Geräte zusammen und rechnet Reserve dazu. Wichtig: Der Uplink zum Gateway oder zum nächsten Switch belegt einen Port und steht nicht mehr für Endgeräte zur Verfügung. Wer knapp plant, hängt später einen zweiten Switch dazu und verliert dafür auf beiden Seiten je einen Port.

#### Was bedeutet PoE-Budget?

Das PoE-Budget ist die Gesamtleistung, die ein Switch über alle Ports zusammen abgeben kann. Ein Switch mit acht PoE-Ports und 60 Watt Budget kann keine acht Geräte mit je 30 Watt versorgen. Rechnet den Bedarf eurer Geräte vorher zusammen – das ist der häufigste Planungsfehler.

#### Kann ich Switches verschiedener Hersteller kombinieren?

Ja, das ist bei Switches unkritisch. Ethernet, PoE und VLAN sind herstellnerübergreifende Standards, ein fremder Switch lässt sich problemlos dazwischenhängen. Zwei Dinge solltet ihr prüfen: dass der PoE-Standard zu euren Endgeräten passt und dass VLAN-Tags über alle Geräte hinweg konsistent konfiguriert sind. Nur die zentrale Übersicht in einer einzigen Oberfläche geht dabei verloren.

#### Layer 2 oder Layer 3?

Layer 2 genügt, solange alle Geräte im selben Netz hängen. Sobald ihr mehrere VLANs betreibt und der Verkehr dazwischen geroutet werden soll, braucht ihr entweder einen Layer-3-Switch oder ein Gateway, das diese Aufgabe übernimmt.

#### Brauche ich einen Managed Switch?

Sobald ihr VLANs, ein getrenntes Gästenetz, Priorisierung für Telefonie oder eine Übersicht über die Portauslastung wollt, ja. Unmanaged Switches sind günstiger, lassen sich aber weder konfigurieren noch überwachen.

#### Was ist ein Aggregation-Switch?

Ein Switch ohne Ports für Endgeräte. Er bündelt den Verkehr mehrerer Access-Switches auf wenige, sehr schnelle Glasfaserverbindungen. Relevant wird das, sobald mehrere Etagen oder Gebäude über eine gemeinsame Leitung laufen und diese zum Nadelöhr wird.

#### Reicht Gigabit oder brauche ich 2,5 oder 10 GbE?

Für Arbeitsplätze, Drucker und Telefonie reicht Gigabit weiterhin aus. Mehr lohnt sich bei NAS-Systemen, Videoschnitt, Serveranbindung und modernen Access Points, die mehr als ein Gigabit abrufen können. Beachtet dabei die Verkabelung: 10 GbE über Kupfer setzt mindestens Cat 6a voraus.

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