# WiFi

WLAN, das zur Umgebung passtDie Frage ist selten, welcher Access Point der stärkste ist – sondern welcher zu eurer Situation passt. Eine Zweizimmerwohnung braucht ein anderes Gerät als ein Altbau über drei Etagen, ein Café mit fünfzig gleichzeitigen Gästen wieder ein anderes als eine Terrasse im Garten.Was die Auswahl wirklich bestimmtFläche und Bauweise – Herstellerangaben zur Abdeckung sind Richtwerte unter Idealbedingungen. Stahlbeton, Fußbodenheizung und massive Wände reduzieren die Reichweite erheblich. Plant im Zweifel lieber einen Access Point mehr ein als einen zu großen.Anzahl gleichzeitiger Geräte – in Büros, Praxen und Gastronomie ist nicht die Fläche das Problem, sondern die Dichte. Dafür gibt es Modelle mit mehr Streams und besserer Interferenzerkennung.Montageort – Decke, Wand, direkt in der Steckdose oder wetterfest im Freien. Für Hotelzimmer gibt es In-Wall-Modelle mit integriertem Mini-Switch, für den Garten Mesh- und Outdoor-Varianten.Was ihr zusätzlich brauchtAccess Points werden per Netzwerkkabel angebunden und über PoE mit Strom versorgt – ihr braucht also einen Switch mit ausreichendem PoE-Budget. Die Verwaltung läuft über ein Gateway oder einen Controller, der alle Geräte zu einem gemeinsamen Netz zusammenfasst. Access Points und Controller solltet ihr dabei aus einer Produktfamilie wählen – nur dann greifen Komfortfunktionen wie der nahtlose Übergang zwischen zwei Access Points.Unsicher bei der Auslegung? Schickt uns einen groben Grundriss mit Angaben zu Etagen, Fläche und Gerätezahl – wir melden uns mit einem konkreten Vorschlag.HerstellerAktuell führen wir Ubiquiti UniFi Access Points – dort findet ihr alle Modelle nach Einsatzort sortiert, mit Vergleichstabellen zu Abdeckung, Streams und Uplink.

### WLAN, das zur Umgebung passt

Die Frage ist selten, welcher Access Point der stärkste ist – sondern welcher zu eurer Situation passt. Eine Zweizimmerwohnung braucht ein anderes Gerät als ein Altbau über drei Etagen, ein Café mit fünfzig gleichzeitigen Gästen wieder ein anderes als eine Terrasse im Garten.

#### Was die Auswahl wirklich bestimmt

**Fläche und Bauweise** – Herstellerangaben zur Abdeckung sind Richtwerte unter Idealbedingungen. Stahlbeton, Fußbodenheizung und massive Wände reduzieren die Reichweite erheblich. Plant im Zweifel lieber einen Access Point mehr ein als einen zu großen.

**Anzahl gleichzeitiger Geräte** – in Büros, Praxen und Gastronomie ist nicht die Fläche das Problem, sondern die Dichte. Dafür gibt es Modelle mit mehr Streams und besserer Interferenzerkennung.

**Montageort** – Decke, Wand, direkt in der Steckdose oder wetterfest im Freien. Für Hotelzimmer gibt es In-Wall-Modelle mit integriertem Mini-Switch, für den Garten Mesh- und Outdoor-Varianten.

#### Was ihr zusätzlich braucht

Access Points werden per Netzwerkkabel angebunden und über PoE mit Strom versorgt – ihr braucht also einen Switch mit ausreichendem PoE-Budget. Die Verwaltung läuft über ein Gateway oder einen Controller, der alle Geräte zu einem gemeinsamen Netz zusammenfasst. Access Points und Controller solltet ihr dabei aus einer Produktfamilie wählen – nur dann greifen Komfortfunktionen wie der nahtlose Übergang zwischen zwei Access Points.

Unsicher bei der Auslegung? Schickt uns einen groben Grundriss mit Angaben zu Etagen, Fläche und Gerätezahl – wir melden uns mit einem konkreten Vorschlag.

#### Hersteller

Aktuell führen wir [Ubiquiti UniFi Access Points](/marken/ubiquity/wi-fi/) – dort findet ihr alle Modelle nach Einsatzort sortiert, mit Vergleichstabellen zu Abdeckung, Streams und Uplink.

#### Wie viele Access Points brauche ich?

Faustregel: mindestens einer pro Etage. Entscheidend ist aber weniger die Fläche als die Bauweise – Stahlbeton, Fußbodenheizung und massive Wände kosten deutlich mehr Signal als Trockenbau. Bei vielen gleichzeitigen Nutzern zählt zusätzlich die Gerätedichte, nicht die Quadratmeterzahl.

#### Kann ich Access Points verschiedener Hersteller kombinieren?

Davon raten wir ab. Zwar funktionieren alle Geräte am selben Netzwerk, aber sie erscheinen jeweils nur in der Verwaltung ihres eigenen Herstellers. Ihr betreibt dann mehrere Controller parallel, und komfortable Funktionen wie nahtloser Übergang zwischen den Access Points funktionieren nur innerhalb einer Familie. Bleibt bei den Access Points besser bei einem System.

#### Lohnt sich WiFi 7 schon?

Nur, wenn eure Endgeräte den Standard unterstützen und der Uplink schnell genug ist. Ein WiFi-7-Access-Point an einem Gigabit-Switch bringt kaum Vorteile. Für die meisten Haushalte ist WiFi 6 weiterhin die wirtschaftlichere Wahl.

#### Was ist der Unterschied zwischen Mesh und mehreren Access Points?

Bei beidem entsteht ein gemeinsames Netz. Der Unterschied liegt in der Anbindung: Ein normaler Access Point hängt am Netzwerkkabel, ein Mesh-Gerät kann sich zusätzlich per Funk an einen anderen Access Point anbinden. Das spart den Kabelgraben, kostet aber spürbar Durchsatz – Mesh sollte die Ausnahme bleiben, nicht die Regel.

#### Brauchen Access Points eine eigene Steckdose?

In der Regel nicht. Nahezu alle Modelle werden per PoE über das Netzwerkkabel mit Strom versorgt. Ihr braucht dafür einen Switch mit PoE-Ports und ausreichend PoE-Budget.

#### Was ist besser: ein starker Access Point oder mehrere kleine?

Fast immer mehrere kleine. Ein einzelnes leistungsstarkes Gerät erhöht zwar die Sendeleistung, aber die Endgeräte senden weiterhin schwach zurück. Mehrere gut verteilte Access Points lösen Reichweitenprobleme zuverlässiger als ein großer in der Mitte.

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