Tiny, SFF und Tower
Desktop-Rechner gibt es als Tiny (etwa 1 Liter), SFF und Tower. Die Bauform bestimmt, wie weit sich das Gerät später erweitern lässt.
Die Bauformen im Überblick
Desktop-Rechner gibt es in klar abgegrenzten Gehäusegrößen. Die Bezeichnung sagt viel über Erweiterbarkeit und Aufstellmöglichkeiten aus.
| Bauform | Größe | Erweiterbarkeit |
|---|---|---|
| Tiny / Mini-PC | etwa 1 Liter | sehr gering, meist nur Speicher |
| SFF (Small Form Factor) | kompakt | begrenzt, flache Steckkarten |
| Tower | groß | voll, mehrere Karten und Laufwerke |
Tiny: klein, aber mit Bedacht wählen
Tiny-Geräte lassen sich hinter dem Monitor montieren und verschwinden vom Schreibtisch. Dafür ist die Ausstattung ab Werk weitgehend endgültig: Eine Grafikkarte lässt sich nicht nachrüsten, und die Zahl der Laufwerksschächte ist knapp. Bei Workstations in Tiny-Bauform ist die Grafik deshalb eine eigenständige Bestelloption, die beim Kauf festgelegt werden muss.
Auswahlhilfe
Für Sachbearbeitung und Empfang genügt Tiny. SFF passt, wo gelegentlich eine Karte oder ein zweites Laufwerk nötig wird. Tower lohnt sich bei Konstruktion, Simulation und überall dort, wo das Gerät über Jahre mitwachsen soll.