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Marke

Ubiquiti UniFi

Ubiquiti baut Netzwerktechnik, die ursprünglich aus dem professionellen Umfeld kommt, sich aber ohne Spezialwissen betreiben lässt. Access Points, Switches und Gateways stammen aus einer Produktfamilie, sprechen dieselbe Sprache und werden über eine gemeinsame Oberfläche verwaltet – egal ob es um eine Wohnung, ein Büro oder ein Hotel mit mehreren Etagen geht.

Der Reiz liegt darin, dass ihr klein anfangen und später erweitern könnt, ohne das System zu wechseln.

Was UniFi ausmacht

Vier Punkte, die den Unterschied zu klassischer Consumer-Hardware ausmachen.

Eine Oberfläche

Access Points, Switches und Gateway laufen in derselben Verwaltung. Ihr seht alle Geräte, Clients und Verbindungen an einer Stelle statt in fünf verschiedenen Web-Interfaces.

Keine Lizenzgebühren

Die Verwaltungssoftware ist im Gerätepreis enthalten. Es gibt keine jährlichen Lizenzen pro Access Point, wie sie bei vergleichbaren Business-Systemen üblich sind.

Erweiterbar

Ein zweiter Access Point wird eingebunden und übernimmt die bestehende Konfiguration. Ihr müsst nichts neu aufsetzen, wenn das Netz wächst.

Strom über Netzwerkkabel

Fast alle Geräte werden per PoE über das Netzwerkkabel versorgt. An der Decke oder Wand braucht es keine zusätzliche Steckdose.

Zwei Produktwelten

Der WLAN-Teil bringt das Signal in die Räume, die Switches bilden das verkabelte Rückgrat dahinter. In den meisten Installationen braucht ihr beides.

Access Points

WLAN

Vom kompakten Access Point für die Zweizimmerwohnung bis zum wetterfesten Outdoor-Modell für den ganzen Hof. Wir haben die Modelle nach Einsatzort sortiert – Wohnung, Haus, Business, Garten und Hotel – mit Vergleichstabellen zu Abdeckung, Streams und Uplink.

Deckenmontage · Wand- und In-Wall-Modelle · Mesh · Outdoor · WiFi 6 und WiFi 7

Zu den Access Points

Netzwerk

Switches

Das verkabelte Fundament: Switches verbinden Access Points, Kameras und Arbeitsplätze und versorgen sie per PoE gleich mit Strom. Von der kleinen 5-Port-Variante für den Schrank bis zum 48-Port-Modell im Rack.

PoE und PoE+ · Managed · Desktop und Rack · 2,5 GbE und 10 GbE · Aggregation

Zu den Switches

Wie ein UniFi-Netzwerk aufgebaut ist

Drei Bausteine, die aufeinander aufbauen. Wer neu einsteigt, plant am besten in dieser Reihenfolge.

Schritt 1

Gateway

Die Zentrale. Hängt am Internetanschluss, routet den Verkehr und beherbergt in vielen Modellen gleich die Verwaltungssoftware für alle übrigen Geräte.

Schritt 2

Switch

Verteilt Netzwerk und Strom. Achtet auf genügend PoE-Ports und ausreichend PoE-Budget – jeder Access Point zieht davon seinen Anteil.

Schritt 3

Access Points

Bringen das WLAN in die Räume. Faustregel: mindestens einer pro Etage. Mehrere APs bilden automatisch ein gemeinsames Netz.

Wichtig bei der Planung: Rechnet das PoE-Budget des Switches vorher durch. Ein Switch mit acht PoE-Ports kann trotzdem zu wenig Gesamtleistung haben, um acht leistungsstarke Access Points gleichzeitig zu versorgen.

Häufige Fragen vorab

Die Punkte, die vor dem ersten UniFi-Aufbau am häufigsten aufkommen.

Frage Kurz beantwortet
Brauche ich zwingend ein Gateway? Nein. Ihr könnt UniFi Access Points auch hinter einem vorhandenen Router betreiben. Die Verwaltung braucht dann aber eine andere Basis, etwa einen Cloud Key oder eine Installation auf einem eigenen Rechner.
Funktioniert das mit meiner Fritzbox? Ja. Ein häufiger Aufbau ist: Fritzbox bleibt als Router und Modem, dahinter ein PoE-Switch, daran die Access Points. Das WLAN der Fritzbox schaltet man dann in der Regel ab.
Muss ich Netzwerkkabel verlegen? Für die beste Leistung ja. Wo kein Kabel liegt, können Mesh-Modelle per Funk angebunden werden – das kostet allerdings spürbar Durchsatz und sollte die Ausnahme bleiben, nicht die Regel.
Lohnt sich WiFi 7 schon? Nur, wenn eure Endgeräte es unterstützen und der Uplink schnell genug ist. Für die meisten Haushalte ist WiFi 6 weiterhin die wirtschaftlichere Wahl.

Wir planen das mit euch

Beschreibt uns kurz eure Situation: Fläche, Anzahl Etagen, wie viele Geräte gleichzeitig online sind und ob schon Netzwerkkabel liegen. Ihr bekommt einen konkreten Vorschlag zurück – Access Points, passender Switch und PoE-Bedarf aufeinander abgestimmt.