Marke
Ubiquiti UniFi
Ubiquiti baut Netzwerktechnik, die ursprünglich aus dem professionellen Umfeld kommt, sich aber ohne Spezialwissen betreiben lässt. Access Points, Switches und Gateways stammen aus einer Produktfamilie, sprechen dieselbe Sprache und werden über eine gemeinsame Oberfläche verwaltet – egal ob es um eine Wohnung, ein Büro oder ein Hotel mit mehreren Etagen geht.
Der Reiz liegt darin, dass ihr klein anfangen und später erweitern könnt, ohne das System zu wechseln.
Was UniFi ausmacht
Vier Punkte, die den Unterschied zu klassischer Consumer-Hardware ausmachen.
Eine Oberfläche
Access Points, Switches und Gateway laufen in derselben Verwaltung. Ihr seht alle Geräte, Clients und Verbindungen an einer Stelle statt in fünf verschiedenen Web-Interfaces.
Keine Lizenzgebühren
Die Verwaltungssoftware ist im Gerätepreis enthalten. Es gibt keine jährlichen Lizenzen pro Access Point, wie sie bei vergleichbaren Business-Systemen üblich sind.
Erweiterbar
Ein zweiter Access Point wird eingebunden und übernimmt die bestehende Konfiguration. Ihr müsst nichts neu aufsetzen, wenn das Netz wächst.
Strom über Netzwerkkabel
Fast alle Geräte werden per PoE über das Netzwerkkabel versorgt. An der Decke oder Wand braucht es keine zusätzliche Steckdose.
Häufige Fragen vorab
Die Punkte, die vor dem ersten UniFi-Aufbau am häufigsten aufkommen.
| Frage | Kurz beantwortet |
|---|---|
| Brauche ich zwingend ein Gateway? | Nein. Ihr könnt UniFi Access Points auch hinter einem vorhandenen Router betreiben. Die Verwaltung braucht dann aber eine andere Basis, etwa einen Cloud Key oder eine Installation auf einem eigenen Rechner. |
| Funktioniert das mit meiner Fritzbox? | Ja. Ein häufiger Aufbau ist: Fritzbox bleibt als Router und Modem, dahinter ein PoE-Switch, daran die Access Points. Das WLAN der Fritzbox schaltet man dann in der Regel ab. |
| Muss ich Netzwerkkabel verlegen? | Für die beste Leistung ja. Wo kein Kabel liegt, können Mesh-Modelle per Funk angebunden werden – das kostet allerdings spürbar Durchsatz und sollte die Ausnahme bleiben, nicht die Regel. |
| Lohnt sich WiFi 7 schon? | Nur, wenn eure Endgeräte es unterstützen und der Uplink schnell genug ist. Für die meisten Haushalte ist WiFi 6 weiterhin die wirtschaftlichere Wahl. |
Wir planen das mit euch
Beschreibt uns kurz eure Situation: Fläche, Anzahl Etagen, wie viele Geräte gleichzeitig online sind und ob schon Netzwerkkabel liegen. Ihr bekommt einen konkreten Vorschlag zurück – Access Points, passender Switch und PoE-Bedarf aufeinander abgestimmt.